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24.06.2019 09:15 Alter: 23 days
Kategorie: Biker

Biker-Tour 2019


vom 14.-16. Juni 2019 zur Villa Löwenherz nach Lauenförde

„Ist Petrus uns dieses Mal gut gesonnen?“ Diese Frage stellten sich wohl viele unserer Biker, nachdem die Saisonauftaktfahrt aufgrund des unbeständigen Wetters ausgefallen war.

Am Freitagmorgen zeigte sich der Himmel bewölkt bei recht angenehmen Temperaturen.

Es ist schon eine schöne Tradition, sich vor der Tour bei einem gemeinsamen Frühstück zu stärken. Im Clubhaus erwartete uns ein leckeres Frühstücksbuffet, das das „Wolfsrudel“ für die Biker vorbereitet hatte und das um 09.30 Uhr gestürmt wurde. Eine Stunde später starteten 9 Bikes und 3 Sozias zur Bikertour 2019; eine Gruppe von „alten Hasen“ und Neulingen, wie sie unterschiedlicher nicht hätte sein können.

Leider mussten 2 Bikerinnen und 1 Biker aus gesundheitlichen Gründen von 2 auf 4 Rädern umsteigen und somit traten diese 3 und 2 weitere „Fast-Biker“ per PKW die Reise nach Lauenförde an.

Über die B58 ging es zum ersten Zwischenstopp nach Haltern am See. In einem schönen, schattigen Garten des „Kleinen Seehofs“ genossen wir die Pause mit Kaffee oder kühlen Getränken, während die Sonne vom fast wolkenfreien Himmel lachte. Nach dieser Erholungspause mit etwas Abkühlung ging es weiter in Richtung Möhnesee. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns und bescherte uns das Gefühl einer kostenfreien Sauna unter Motorradhelm und entsprechender Schutzkleidung. So kam die ungewollte Pause, die wir dank der „dicken Berta“, wie sie liebevoll von Georg genannt wird, einlegen mussten, einigen Bikern ganz Recht, um ein wenig Schatten zu genießen und den Wasserhaushalt wieder zu regulieren. Die „dicke Berta“ fühlte sich offensichtlich ein wenig vernachlässigt und wollte streiken; doch, nachdem Georg sich ihrer angenommen hatte und ihr Inneres freigelegt hatte, gab sie ihren Streik auf und „gehorchte“ anstandslos. Weiter ging es in Richtung Möhnesee; eine Strecke von ca. 80 km, die zurückzulegen war. Es war richtig erfreulich zu erleben, wie die „Verständigung ohne Worte“ bei den 9 Bikern klappte, wenn es darum ging, die Richtung bzw. die Straße zu wechseln oder bei Ampelschaltungen, die nicht alle Biker durchkommen ließen.

Am Möhnesee angekommen, erwartete uns bereits unser „Begleittross“, die Biker und „Fast-Biker“, die auf 4 Rädern unterwegs waren. So konnten wir uns an die bereits reservierten Tische setzen und die Pause richtig genießen. Das Restaurant „ Geronimo“ ist ein schöner Treff mit herrlichem Ausblick auf den Möhnesee, den Einige von uns bereits aus vorherigen Touren kannten. Die Pause wurde genossen, doch allmählich kam Unruhe auf, da der vorgesehene Zeitplan bereits weit überschritten war. Die Durchschnittsgeschwindigkeit, die vorgesehen war, konnte nicht eingehalten werden. Die letzte Etappe von ca. 100 km wurde in Angriff genommen. Unser Ziel, die Villa Löwenherz in Lauenförde, musste über Umwege angefahren werden, da die Weserbrücke in Lauenförde gesperrt war.

Um 19.30 Uhr erreichten wir bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen unser Ziel, die Villa Löwenherz! Für einige unserer Biker der bereits bekannte, schöne Anblick; für diejenigen Biker, die sie noch nicht kannten, ein umwerfender Eindruck! Auch hier wurden wir bereits von unseren „Vorausgefahrenen“ an einem reservierten Tisch im Park der Villa Löwenherz unter schattigen Bäumen erwartet. Kaum vorstellbar, wie gut das „kühle Nass“, das uns von Regina, der bereits bekannten, immer gut gelaunten Kellnerin serviert wurde, schmeckte. Während einige Biker danach die Zimmer aufsuchten um sich zu erfrischen, stillten andere zuerst den knurrenden Magen und bedienten sich am hervorragenden Buffet. Gemeinsam ließen wir den Abend im Garten ausklingen, bis zufrieden und müde die Zimmer aufgesucht wurden; von Einigen früher, von Anderen später!

Nach einer sehr warmen Nacht, in der es Einigen von uns schwer fiel, in den Schlaf zu kommen, erwartete uns am Morgen das sehr reichhaltige Frühstücksbuffet. Wir ließen uns das Frühstück draußen im Park der Villa schmecken, bevor wir uns zur Abfahrt in Richtung Diemelsee aufmachten. Bei richtig gutem Bikerwetter – trocken und nicht so heiß wie am Vortag – führte uns Mike durch eine landschaftlich schöne Gegend mit malerischen Dörfchen über wenig befahrene Landstraßen zum Diemelsee, wo wir im Fährhaus bereits von unserer „Vorhut“ erwartet wurden. Wie gut, dass unser „Begleittross“ auch hier schon dafür gesorgt hatte, dass ausreichend Plätze reserviert waren.

So konnten wir auf der Terrasse, mit einem herrlichen Ausblick auf den Diemelsee, Platz nehmen und ein kühles Getränk, Kaffee und Kuchen oder einen üppigen Eisbecher genießen. Nach dieser Stärkung wurde beschlossen, mit Hinblick auf unseren „Jung-Biker“ und die späte Ankunft am Vortag am Zielort, mit einem kurzen „Schlenker“ wieder in Richtung Lauenförde zurückzukehren, um den späten Nachmittag noch im Park der Villa Löwenherz genießen zu können.

Dort angekommen, ließen wir uns an einem der großen Tische im schattigen Park nieder und gedachten mit einem kühlen Bier der „Daheimgebliebenen“. Der Dank ging an Tanja und Marc, die ihre Reservierung nicht in Anspruch nehmen konnten und den Betrag den Bikern gespendet hatten.

Das Abendbuffet war – wie auch bei den vorherigen Besuchen – sehr reichhaltig und vielfältig! Bei angenehmen Temperaturen stärkten wir uns draußen im Park und erfreuten uns an der sehr angenehmen und familiären Atmosphäre.

Nachdem die Kaumuskeln ihre Arbeit geleistet hatten, waren die Lachmuskeln gefragt! Ob es nun das Käsebrötchen mit Nachricht oder der Elektrozaun für besondere Aktivität war; es wurde gelacht, bis der Bauch weh tat und die Tränen kamen! Ein schöner Abend mit einer tollen Stimmung, der von Einigen bis Mitternacht ausgekostet wurde.

Der Sonntagmorgen begrüßte uns mit Wolken und einigen Regentropfen. Jetzt hieß es erst einmal, sich an dem hervorragenden Frühstücksbuffet zu bedienen und es sich auf der Terrasse oder in einem der Innenräume schmecken zu lassen. Nur Michael ließ es sich nicht nehmen und frühstückte unter freiem Himmel im Park! Doch die Regentropfen waren nur ein Test des Himmels. Pünktlich zur geplanten Abfahrtszeit verließen alle 9 Bikes trocken den Park der Villa Löwenherz mit ein wenig Wehmut, dass die Zeit so schnell vergangen war und mit Vorfreude auf die Rückfahrt, die uns wieder über Landstraßen zum ersten Zwischenstopp nach Lippstadt führte. Dort erreichten wir um die Mittagszeit das Cafe Wiesenhaus, das sich als Golf-Club entpuppte. Zwar ernteten wir hier beim Eintreffen in unserer Motorradbekleidung einige verwunderte Blicke, konnten uns aber dort in einer Gartenlounge gut entspannen und wurden nett und zuvorkommend bedient. Nachdem der Durst gelöscht war und alle das „stille Örtchen“ wieder verlassen hatten, ging es weiter in Richtung Haltern, von dem uns noch ca. 80 km trennten. Nun machte sich auch das gute Wetter bemerkbar; der Ausflugsverkehr nahm zu. Trotzdem fanden wir am „Kleinen Seeblick“, den wir bereits von der Hintour kannten, eine Möglichkeit, die Bikes zu parken und uns einen großen Tisch zu sichern, an dem alle Platz fanden, um den „Flüssigkeitsverlusst“ zu kompensieren und sich einmal zu recken und zu strecken.

Nach einer kurzen Pause ging es dann an die letzte Etappe, die uns über die B58 zum „Heimatstandort“ Buyxdyck in Eyll führte. Hier kamen wir um 17.30 Uhr an. Nicht nur unsere „Vorhut“ erwartete uns bereits dort, auch unsere Clubwirte Doris und Hansi hatten sich bereit erklärt, für die Biker das Clubhaus zu öffnen, um dort unseren Durst und Hunger stillen zu können. Eine Geste, für die wir ihnen sehr dankbar waren. Starteten wir unsere Bikertour nach dem gemeinsamen Frühstück im Clubhaus doch von hier aus und konnten sie nun auch hier, bei einem gemeinsamen Abendessen, beenden. Herzlichen Dank liebe Doris und lieber Hansi!

In lockerer, harmonischer Runde wurde zuerst im Pavillon der Durst gestillt, bevor uns im Clubhaus das leckere Essen serviert wurde. Bis in die späten Abendstunden wurde noch gelacht und sich an viele lustige Begebenheiten der letzten 2 Tage erinnert.

Eine tolle Tour mit einer phantastischen Truppe, an die sich alle Teilnehmer sicher gerne erinnern werden, ging zu Ende.

Ein ganz besonderes Lob gilt Mike, der diese Truppe an allen 3 Tagen mit Ruhe und Besonnenheit – trotz einiger unvorhersehbarer Begebenheiten - anführte und immer eine geeignete Stelle zum „sammeln“ fand.

Es war schön zu erleben, dass es in diesem Jahr möglich war, auch mit 9 Motorrädern problemlos die Strecke zu fahren, da alle Biker sich an die „Spielregeln“ gehalten und den Hintermann nicht aus den Augen verloren haben. Einfach super!!

Nach der Bikertour 2019 ist bekanntlich vor der Bikertour 2020.

Die Vorbereitungen laufen bereits und wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder auf eine schöne, harmonische Bikertour.

Eine aus der Bikertruppe

Bilder findet Ihr in der Galerie