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20.10.2019 13:32 Alter: 53 days
Kategorie: Club-News

Clubausfahrt vom 11.-13. Oktober 2019 zum Campingplatz Kerstgenshof nach Marienbaum


Bereits am Donnerstag, den 10.10.2019 machte sich eine „Vorhut“ von 3 Wohnwagen (Heinz, Michael, Maria, Kalle, Rainer und Renate) gegen 15.30 Uhr von unserem Campingpark aus auf zum Campingplatz Kerstgenshof nach Marienbaum. Selbst die Sonne war wohl neugierig und blinzelte bei der Abfahrt durch die Wolken.

Kurz vor dem Ziel trafen wir auf Tanja und Lars, die sich einen zusätzlichen Urlaubstag gönnen konnten. Somit wurde die Clubwiese bereits am Donnerstag von 4 Gespannen belegt. Nachdem Wohnwagen, Vorzelt oder Sonnensegel standen und ein leichtes Knurren bei Allen in der Magengegend zu hören war, wurde beschlossen, den Hunger im Bistro auf dem Campingplatz zu stillen; eine Gaststätte, die nicht nur über eine schöne und behagliche Ausstattung, sondern auch über ein sehr freundliches Personal verfügt. Bei einem guten Essen und einem gepflegten Getränk ließ man es sich gutgehen und genoss den Abend in der kleinen Runde. 

Der Freitagmorgen begrüßte uns mit einem Trommelfeuer auf den Dächern der Wohnwagen. Petrus war uns leider nicht gut gesonnen und bedachte uns mit Regenschauern, kühlen Temperaturen und Wind.  So traf man sich unter dem Vordach von Kalle Stickelbruck zu einem kleinen Plausch, bevor Einkäufe zu erledigen waren. Ab Mittag kamen die anderen Teilnehmer der Clubausfahrt nach und nach an, so dass sich am Nachmittag bereits der größte Teil im Clubhaus an frisch aufgebrühtem, heißem Kaffee und leckerem Gebäck erfreuen konnte. Auch die „Dörfli-Bewohner , die ohne Wohnwagen oder Moca an der Clubausfahrt teilnehmen, waren bereits fast vollzählig vor Ort und zufrieden. Wie vorher gebucht, ging es um 19 Uhr ins Bistro zum Abendessen. Die Betreiber hatten für uns eine spezielle Speisekarte geschrieben, die neben Schnitzel auch richtige Hausmannskost beinhaltete und für Begeisterung sorgte. Mit Spannung wurde das anschließende „Spaßwichteln“ erwartet, zu dem wir uns in das angemietete Clubhaus begaben.  Es war schon erstaunlich, wie viele lustige und witzige Geschenke für das Wichteln besorgt wurden und entsprechend war die Stimmung beim Auspacken. Natürlich gab es nach dem guten Essen auch etwas Flüssiges, um die Verdauung zu fördern. Feli erfreute sich an einem Getränk mit besonderem Namen, das zur allgemeinen Erheiterung beitrug. So verging der Abend wie im Flug und gegen Mitternacht kehrte auch im Clubhaus Ruhe ein.

Der Samstag begrüßte uns mit ein paar einsamen Sonnenstrahlen, bevor die Wolken wieder den Himmel bedeckten. Um 9 Uhr traf man sich im Clubhaus zum gemeinsamen Frühstück. Hier warteten bereits die frischen Brötchen und der frisch aufgebrühte Kaffee. Gut gestärkt ging es um 11 Uhr in Fahrgemeinschaften nach Xanten. Zwei sportliche Camper legten die Strecke nach Xanten per Fahrrad zurück. Der „Klompenrundgang“ war für 11.30 Uhr gebucht und wir wurden pünktlich vor der Touristeninformation von Stiene, der Führerin, in altertümlicher Kleidung – natürlich mit Klompen – erwartet. Nun hieß es für alle Teilnehmer, die dazu bereit waren, sich im dafür vorgesehenen Turm, mit dicken Socken und Klompen auszurüsten, um den Rundgang durch Xanten zu beginnen. Ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Von Stiene erfuhren wir eine Menge über Xanten und auch die Herkunft vieler Sprüche, die angeblich ihre Wurzeln in Xanten haben. Es war eine Führung, die uns Xanten näherbrachte, mit vielen Informationen aber auch vielen Anekdoten und lustigen Anmerkungen. Bei einer der Anekdoten erfuhren wir auch Näheres über die Herkunft des Kräuterlikörs Kanonikus und Stiene zauberte aus ihrem Korb eine Flasche desselben, den wir probieren durften.

Nachdem der Klompenrundgang ausreichend für Bewegung gesorgt hatte, fuhren wir, mit Ausnahme von Bine und Mike Mackenberg, zum Campingplatz zurück. Die Beiden erreichten den Campingplatz etwas später, beladen mit 2 großen Töpfen voll dampfender Gulaschsuppe, die von allen begeistert in Empfang genommen wurden und hervorragend war.

Der Nachmittag wurde zum Entspannen genutzt. Am frühen Abend zündete Kalle das Lagerfeuer an. Schnell fand man sich dort zum Plausch in gemütlicher Atmosphäre ein. Auch das Wetter spielte mit und so konnten die Vorbereitungen für das Abendessen in Angriff genommen werden. Leider war der vom Campingplatz zur Verfügung gestellte Grill für eine solch große Personenzahl nicht ausreichend und Kalle musste seinen Grill zusätzlich aufbauen. Während die Herren der Schöpfung sich um Kohle und Glut bemühten, sorgten die Frauen für ein reichliches Salatbuffet, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.  

Unser Grillmeister Kalle sorgte schnell dafür, dass der Hunger nicht nur mit köstlichem Salat, sondern auch mit leckerem Gegrillten im Clubhaus gestillt werden konnte. Danach zog es viele Camper wieder ans Lagerfeuer um die romantische Stimmung noch zu genießen, die es heute nur noch selten gibt. Doch auch hier merkte man die Feuchtigkeit zu später Stunde und erfreute sich anschließend an der angenehmen Wärme im Clubhaus, wo Dirk für die musikalische Unterhaltung zuständig war. Die Aussicht auf den nächsten Morgen und die Abreise sorgte dafür, dass sich das Clubhaus nach und nach,  bis auf den harten Kern, leerte. Rainer und Renate liefen, wortwörtlich genommen, ins Dunkel! Sicherung raus! Ein guter Rat für die Zukunft: Bei Ankunft die Stromsäule genau betrachten und lesen, wo die Sicherungen versteckt sind! 

Am trüben Sonntagmorgen, jedoch ohne Regen, trafen alle pünktlich zum Frühstück im Clubhaus ein. Hier gab es wieder frische Brötchen und heißen Kaffee, der die Lebensgeister erweckte. Frisch gestärkt, standen nun Aufräumen und Fegen auf dem Programm. Clubhaus und Grill wurden in gemeinschaftlicher Arbeit in den von uns vorgefundenen Zustand versetzt. Eigentlich hätte man dank solcher Aktivität von „oben“ ein paar Sonnenstrahlen erwartet, doch stattdessen kam eine leichte Dusche von „oben“, die den Abbau nicht begünstigte. Trotzdem waren alle pünktlich um 11 Uhr abreisefertig und verließen den Kerstgenshof.

Es herrschte bei allen Teilnehmern Einigkeit darüber, dass wir ein tolles, harmonisches Wochenende im Kerstgenshof verbracht haben. Es gab weder Stress noch Langeweile und die Bauchmuskeln wurden Freitag- und Samstagabend beim Lachen heftig strapaziert.

Ein Dank an Alle, die zum Gelingen der Clubausfahrt – aktiv oder einfach durch ihre gute Laune – beigetragen haben.

Nach der Clubausfahrt 2019 ist vor der Clubausfahrt 2020, die, auf Wunsch aller Teilnehmer, noch einmal zum Kerstgenshof gehen wird, um noch andere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung kennenzulernen.

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